Meine Passion
Oliver Wörner
ist ein renommierter Kameramann mit einer klassischen Ausbildung und einem beeindruckenden Portfolio an Filmprojekten. Seine Leidenschaft für die Kameraarbeit begann früh und führte ihn zu einer Vielzahl von Erfahrungen und Erfolgen in der Filmbranche.
Nach seiner klassischen Ausbildung an der Kamera nahm Oliver an verschiedenen Filmwettbewerben teil, darunter die Weiterstädter Kurzfilmtage und das Lichter Fest in Frankfurt. Diese Gelegenheiten halfen ihm, sein Talent und seine Fähigkeiten weiter zu entwickeln und sich in der Branche einen Namen zu machen.
Im Jahr 2017 arbeitete Oliver an dem Filmprojekt "Die Hübners" als Co-Produzent zusammen mit dem angesehenen Professor Helmut Herbst. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es ihm, sein kreatives Potenzial voll auszuschöpfen und einen bedeutenden Beitrag zum Film zu leisten.
Ein Höhepunkt in Olivers Karriere war die Fertigstellung des Films "Die Tränen der Frau Luna" im Jahr 2024. Dieses Projekt markierte einen Meilenstein in seiner Laufbahn und zeigte sein Talent und seine Hingabe zur Kunst des Filmemachens.
Oliver Wörner ist bekannt für seine Fähigkeit, mit der Kamera Emotionen einzufangen und Geschichten zum Leben zu erwecken. Seine Arbeit spiegelt sein Engagement für Qualität und Innovation wider und macht ihn zu einem gefragten Kameramann in der Filmindustrie.
davinciserben
DaVincisErben
In meinem Bildern spiegelt sich der Anachronismus der Zeit . Die gerade bei den Hübner s sich in etlichen Details darstellt. Nur der … der die Ruhe beherbergt wird selbst im Nicht s Welten entdecken !
davinciserben
Prolog –
ohne Wenn und Aber...
Viele Stimmen hör‘ ich laut werden…Was sucht sich der Idiot ein Thema aus, an dem schon Dutzende herumgebastelt haben…. „Wernher von Braun“!
Viele Male ging mir dieser niederschmetternde Satz durch die Birne, verfolgte mich von Drehort zu Drehort. Ich suchte nach Argumenten, 30 Jahre meines Lebens voll und ganz einem ewig Gehetzten des 20. Jahrhunderts nachzujagen. Andere gründeten eine Familie, bauten ein Haus. Ich kaufte mir eine Kamera, verließ meine Lebensgefährtin und machte mich auf den Weg zu Luna. Warum?
Ganz einfach, Ihr Besserwisser: Weil ich der Sache auf den Kern gehe ohne Wenn und Aber, ohne einen Auftraggeber, der nur das eine Ziel hat - und das schon vor Produktionsbeginn: Profit, politische Rache oder: wie drehe ich den größten Schund ohne historische Grundlage nur dem zuliebe, der eine Fahne im Wind darstellt. NEIN!
Mir ging das Versprechen durch den Kopf, das ich all denen gab, die damals an der Entwicklung der sogenannten V-Waffen beteiligt waren: Eine faire Dokumentation. Kein Speichellecken, keine Kompromisse. Einfach pures Recherchieren. Das Suchen nach der Wahrheit, das Suchen nach Vergangenheit, das Suchen nach Zeitzeugen. Seltsame Dinge konnte man da erleben. Wichtigtuerei ist das geringfügigste Delikt. „Maul halten, es ist eh zu spät“, ist die Aussage, die eigentlich nicht gegen mich, sondern gegen die Leute gerichtet ist, die etwas aus jener Zeit zu erzählen hatten, und dadurch mächtig durch den Sumpf der Phantasie gezogen wurden.
Seltsame Geschichten, seltsame Filme, seltsame Leute, die so etwas tun! Schaut man hinter die Kulissen, entdeckt man tragende Namen, die mächtig Kasse machten auf Kosten derer, die großzügig auspackten.
Mit meinem Auto, das ich alte Schüssel nannte, machte ich mich damals das erste Mal auf den Weg nach Peenemünde. Ich lebte in der alten Ostalgie meinen Rausch nach dem Wahrhaftigen aus, dem ich den Titel „Die Tränen der Frau Luna“ gab… „Luna“, ein Name, den Jahre später meine Tochter tragen sollte.
Dieses Buch wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, aber um der blöden Fragerei nach der Filmpremiere ein vorzeitiges Ende zu bereiten, entschloss ich mich nun doch dazu, das zu dokumentieren, was im Film nicht zur Sprache kommt…. Der ganze Ramsch eines Geplagten, teils Geächteten – Erlebtes mit Luna…
Die Tränen der Trau Luna – Ihr Tagebuch
Guude From the Orewald
Die Hübners und Ich... Von 2016 bis 2018 wurde im Odenwald ein Film gedreht, der das Leben einer völlig untypischen autark lebenden Bauernfamilie zeigt. Die Protagonisten dieses Films spielen keine gescriptete Rolle, sondern teilen mit dem Betrachter auf ihre ganz eigene Art das harte Leben im Wandel der Jahreszeiten. Die Arbeit hinter der Kamera sah ich gleichzeitig als Befreiungsschlag aus der Tretmühle des Alltags: Bilder erleben ohne großes Set, ohne großes Team und den unzähligen Helfern der klassischen Produktion.
Fast spielerisch taten sich durch diese pragmatische Filmführung Türen auf, die dem klassischen Film-dreh verschlossen geblieben waren. Die Kamera zeichnete auf und der Mensch dahinter verschwand in einer Welt, die für viele zunächst befremdlich wirkt anachronistisch und radikal.